Staatliche Prüfung zum/zur Notfallsanitäter/in (Vollprüfung) (BN NFS PR 221212)

  • Die staatliche Vollprüfung zum Notfallsanitäter wird gemäß aktueller gesetzlicher Grundlagen durchgeführt. Die Prüfungsteile sind in der NotSan-APrV normiert.

  • Inhalte:
    FRIST ZUR EINREICHUNG DER UNTERLAGEN: 28.10.2022


    Die staatliche Prüfung besteht aus einem schriftlichen, einem praktischen und einem mündlichen Teil.

    Der schriftliche Teil der staatlichen Prüfung erstreckt sich auf die folgenden Themenbereiche der Anlage 1 (jeweils 120 Minuten):
    rettungsdienstliche Maßnahmen und Maßnahmen der Gefahrenabwehr auswählen, durchführen und auswerten; Abläufe im Rettungsdienst strukturieren und Maßnahmen in Algorithmen und Einsatzkonzepte integrieren und anwenden,
    bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken, lebenserhaltende Maßnahmen und Maßnahmen zur Abwendung schwerer gesundheitlicher Schäden bis zum Eintreffen der Notärztin oder des Notarztes oder dem Beginn einer weiteren ärztlichen Versorgung durchführen,
    das Handeln im Rettungsdienst an Qualitätskriterien ausrichten, die an rechtlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen orientiert sind; auf die Entwicklung des Notfallsanitäterberufs im gesellschaftlichen Kontext Einfluss nehmen.

    Der praktische Teil der Prüfung erstreckt sich auf die Demonstration von praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Rahmen der Notfallversorgung. Der Prüfling übernimmt bei vier vorgegebenen Fallbeispielen die anfallenden Aufgaben einer fachgerechten notfallmedizinischen Versorgung. Eines der Fallbeispiele muss aus dem Bereich der internistischen Notfälle, eines aus dem Bereich der traumatologischen Notfälle und eines aus dem Bereich Herzkreislaufstillstand mit Reanimation stammen. Jedes Fallbeispiel wird durch ein Fachgespräch ergänzt. In diesem hat der Prüfling sein Handeln zu erläutern und zu begründen sowie die Prüfungssituation zu reflektieren.

    Der mündliche Teil der Prüfung erstreckt sich auf die folgenden Themenbereiche der Anlage 1:
    Notfallsituationen bei Menschen aller Altersgruppen sowie Gefahrensituationen erkennen, erfassen und bewerten,
    Kommunikation und Interaktion mit sowie Beratung von hilfesuchenden und hilfebedürftigen Menschen unter Berücksichtigung des jeweiligen Alters sowie soziologischer und psychologischer Aspekte; in Gruppen und Teams zusammenarbeiten,
    bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken, lebenserhaltende Maßnahmen und Maßnahmen zur Abwendung schwerer gesundheitlicher Schäden bis zum Eintreffen der Notärztin oder des Notarztes oder dem Beginn einer weiteren ärztlichen Versorgung durchführen.

    Unvollständige Zulassunganträge zum Lehrgang oder fehlende Zulassungsanträge führen zum Versagen der Zulassung. Daher ist es besonders wichtig, dass Ihre Unterlagen
    https://www.malteser-bildungszentrum-rheinland.de/hauptmenue/kontakt-und-service/downloads.html
    entsprechend unserer Checkliste schnellstmöglich vollständig in der Schule vorliegen, ansonsten kann keine Lehrgangszulassung erfolgen. Um Ihnen und uns die Bearbeitung zu erleichtern, bitten wir Sie, die Unterlagen frühestmöglich einzureichen.

Leitung:
Dr. Ulrich Heister


Zielgruppe:
Teilnehmer der dreijährigen Berufsausbildung, Inhaber einer Erlaubnisurkunde Rettungsassistent/in mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung, die nicht an einer ergänzenden Ausbildung teilgenommen haben


Anmeldeschluss: 28.10.2022

Max. Teilnehmerzahl: 10

Seminarbeitrag: 755 EUR

Termin

12.12.2022, 10:00 Uhr - 17.12.2022, 17:00 Uhr

Ort

Malteser Bildungszentrum Rheinland, Heilsbachstraße 22-24, 53123 Bonn